Fachinstitut für energetische Massage

Mathias & Hermine Schmidmair

Biotin

Druckversion

Beschreibung:

Biotin wird auch Coenzym R oder Vitamin H genannt. Dieses Vitamin ist wasserlöslich und zeigt einige Unverträglichkeiten. Es wird vor allem durch Hitze zerstört und verträgt sich nicht mit einem Übermaß an pflanzlichen Ölen.
Wenn jemand z.B. rohes Hühnereiweiß isst, verliert er womöglich bereits das im Darm enthaltene Biotin. Weitere Biotinzerstörer sind Medikamente (Östrogene, Sulfonamide), industrielle Bearbeitung und Alkohol.
Biotin arbeitet wirksamer, wenn dem Körper genügend Vitamin B2, B3, B6 und A zur Verfügung stehen. Die Vitamine C und E schützen vor dem Abbau. Während der Schwangerschaft nehmen die Biotinwerte allmählich ab. Kleine Mengen des Vitamins werden von Bakterien im Darmtrakt synthetisiert, dies aber nur bei einem wirklich gesundem Darm (und wer hat den bei der heutigen Ernährung noch?), es ist also die tägliche Zufuhr durch die Nahrung nötig.

Wir brauchen Biotin (Vitamin H):

Für den Fettstoffwechsel wie z.B. die Umwandlung von Linolsäure in Omega-3-Fettsäuren. Für den Kohlenhydratstoffwechsel und als Partner für das Insulin, denn der erste Schritt bei der Herstellung von Blutzucker hängt von einem Enzym ab, das ohne Biotin nicht arbeiten kann. Für einen stabilen Blutzuckerspiegel ist es also ausgesprochen wichtig. Niemand ohne ausreichend Biotin in Darm und Leber wird eine gesunde, schöne Haut oder volle Haare haben. Weil Biotin schwefelhaltig ist, wird es zum Schönheitsvitamin. Nur wenn genügend Biotin zur Verfügung steht, wachsen die Haare dicht und die Haut ist glatt und wie von innen gepflegt. Um die Energieversorgung der Nerven zu gewährleisten und als Starter für Eiweißbausteine ist Biotin ebenfalls sehr wichtig.

Mangelerscheinungen:

  • Schädigung der Haut, bis hin zu Ekzemen und zu Haarausfall.
  • Schuppige, gerötete Haut bildet sich besonders um Mund und Nase.
  • Der Fettstoffwechsel wird beeinträchtigt.
  • Es kann zu Erschöpfungszuständen und Depressionen kommen.
  • Taubheit und Kribbeln in den Beinen und Armen.
  • Muskelschmerzen.
  • Beim plötzlichen Kindstod spielt der Biotinmangel ebenfalls eine gewisse Rolle, es gibt seit kurzem Bestrebungen, bei allen Neugeborenen die Biotinkonzentration im Blut festzustellen, um dieses Risiko zu mindern.

Biotin ist enthalten in:

  • Eigelb
  • Sojamehl
  • Bierhefe
  • Milch
  • Erdnussbutter
  • Naturreis
  • Nüsse
  • Haferflocken

Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen beträgt 30 bis 100 µg.

100 g Sojabohnen 60 µg
100 g Bierhefe 100 µg
100 g Haferflocken 20 µg
100 g Pilze 16 µg
1 Eigelb 50 µg
¼ l Milch 9 µg
100 g Avocado 10 µg
100 g Kalbsleber 75 µg
100 g Rindsleber 102 µg
100 g Erd/Walnüsse 35 µg
A-4849 Puchkirchen, Ach 2
Tel.: +43 (0)7682 7610-0