Fachinstitut für energetische Massage

Mathias & Hermine Schmidmair

Essen Sie sich gesund mit Bedarfsorientierter Ernährung

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Beschreibung:

Bedarfsorientierte Ernährung (BoE)

Bei der Bedarfsorientierten Ernährung geht es um die empirische Wirkung von Lebensmitteln auf den menschlichen Organismus. Jedes Lebensmittel hat aufgrund seiner Zusammensetzung eine ganz spezielle Wirkung. Neben vielen anderen, z. T. noch wenig erforschten Stoffen hat die Wissenschaft heute über die Wirkung von Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren gute Kenntnisse. Bei der BoE geht es um die praktische Umsetzung, d. h. um die Wirkung von Lebensmitteln und um das Verstehen von Erfahrungswissen.

Es gibt anregende und beruhigende Stoffe. Es gibt Stoffe, die sich ergänzen, und Stoffe, die sich in ihrer Wirkung stören oder aufheben. Es gibt unter den Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren und Fettsäuren sog. Gegenspieler. Das Übermaß eines Stoffes bewirkt auf der anderen Seite immer einen Mangel. Es geht darum, den Minimusfaktor ausfindig zu machen. Mit günstigen Kombinationen von Lebensmitteln zur richtigen Zeit, mit einer Küchentechnik, die den Eigenschaften der z. T. empfindlichen Inhaltsstoffe Sorge trägt, kann die Lebenskraft unterstützt werden. Dadurch wird auch die Infektabwehr gestärkt, und viele Krankheiten verschwinden erfahrungsgemäß von selbst. Welche Lebensmittel oder Stoffe in einem bestimmten Moment sinnvoll sind, ist abhängig von vielen, sich andauernd ändernden Faktoren. Lebenseinstellung und Lebensweise, persönliche Stoffwechsellage, Gesundheitszustand, erbliche Faktoren, berufliche Tätigkeit, Freizeitaktivität, Lebensalter, Geschlecht, Tageszeit (Organuhr), Jahreszeit und Klimazone spielen eine wichtige Rolle und beeinflussen die Art des Nahrungsbedarfs. Die Lebensumstände und Gewohnheiten haben sich im letzten Jahrhundert stark verändert, nicht zuletzt durch die Entwicklung von neuen Technologien und durch die weltweite Mobilität. Diese veränderten Umstände erfordern eine Überprüfung der Ernährungstraditionen. Ein Umdenken und Umgewöhnen, eine Anpassung an die neuen Umstände. Spätestens beim Auftreten von Krankheiten ist es Zeit, die Situation zu ändern. Befindens- und Krankheits-Symptome sind Wegweiser, die uns zeigen wollen, dass eine Veränderung der Gewohnheiten angezeigt ist. Auf den Lebensmittelinstinkt kann man sich leider nicht immer ganz verlassen. So können z. B. der Zuckerkonsum und der Salzmangel die Gelüste irreführen. Auch die psychologisch wirksam eingesetzte Werbung kann unnötige Wünsche schaffen. Daher wird es immer wichtiger, mit einem neuen Bewusstsein auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Wer die Symptom-Sprache des Körpers erkennen kann und auch lernt, mit der entsprechenden Ernährung frühzeitig zu reagieren, kann die Verantwortung für seine Gesundheit selber in die Hand nehmen. Jeder Mensch kennt und spürt sich selbst am besten und kann darum lernen zu entscheiden, was gerade notwendig ist. Eigene Beobachtungen und Erfahrungen sind dabei sehr wertvoll.