Fachinstitut für energetische Massage

Mathias & Hermine Schmidmair

Choline 250mg & Inositol 250mg

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Beschreibung:

Cholin

Bis vor etwa 10 Jahren glaubten die Wissenschaftler, dass der Bedarf an Cholin durch die Eigenproduktion im Stoffwechsel gedeckt wird, weil es die Leber aus Aminosäuren selbst herstellt. Seit 1993 weiß man, der Mensch muss dieses B-Vitamin auch mit der täglichen Nahrung aufnehmen.Cholin ist eine fettähnliche Substanz, die sich in allen Körperteilen befindet. Nehmen wir zu wenig Cholin auf, bringen wir die Funktion der Leber aus dem Gleichgewicht. Diese Substanz ist als einzige in der Lage, direkt in die Gehirnzellen einzudringen und einen chemischen Stoff zu bilden, der unser Gedächtnis stärkt. Nehmen wir zu wenig Folsäure oder Vitamin B12 auf, erhöht sich auch der Bedarf an Cholin beträchtlich. Cholin ist das Jugendlichkeitsvitamin des neuen Jahrtausends, dem zunehmend mehr gute Eigenschaften zugeschrieben werden.Cholin ist wasserlöslich und reagiert negativ auf industrielle Verarbeitung und Alkoholgenuss, ebenso auf die Einnahme von Medikamenten. Die beste Quelle ist das Lezithin aus Weizenkeimen oder Sojabohnen.

Wir brauchen Cholin

Cholin ist nötig, um in den Nerven und im Gehirn tätig zu werden, es wird zu einem wichtigen Neurotransmitter umgewandelt, der unsere Emotionen und das Verhalten insgesamt steuert. Die Struktur der Zellwände wird unter Mithilfe von Cholin aufgebaut, ebenso Myelin, die Markscheide der Nervenbahnen. Der Transport der Fette aus der Leber in das Gewebe ist ohne Cholin nicht möglich. Schon geringe Mangelzustände lassen das Risiko einer Leberschädigung anwachsen. Blut und Gewebe werden bei der Entgiftung unterstützt, für die Ausscheidung von Umweltgiften und anderen Schadstoffen durch die Leber braucht diese Cholin. Repariert beschädigte Gehirnzellen, das ist wichtig bei der Behandlung von Alzheimer (ein erheblicher Teil der über 40-jährigen lebt bereits im Grenzbereich der Krankheit – aus Cholinmangel). Emulgiert Cholesterin, sodass es sich nicht an den Wänden der Arterien und in der Gallenblase festsetzen kann, dadurch wird das Risiko von Gallensteinen herabgesetzt.

Mangelerscheinungen:

  • Leberverfettung
  • Verhärtung der Arterien
  • Alzheimerkrankheit
  • gestörte Nierenfunktion
  • hoher Blutdruck
  • Unfruchtbarkeit
  • verminderte Produktion von weißen Blutkörperchen
  • Lern- und Gedächtnisstörungen.

 

Cholin ist enthalten in:

  • Innereien
  • Fleisch
  • Eier
  • grüne Salate
  • Nüsse

Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 500 bis 1000 mg. Alkoholkonsumenten brauchen ein Vielfaches dieser Menge. In der Schwangerschaft ist penibel auf eine erhöhte Zufuhr zu achten!

100 g Rinderleber 520 mg
1 Hühnerei 270 mg
¼ l Milch 9 mg
100 g Erdnüsse 95 mg
100 g Rindfleisch 66 mg
100 g Kartoffeln 8 mg
100 g Salat 31 mg

 

Inositol (Inosit)

Wie die anderen B-Vitamine ist es wasserlöslich und gegen Hitze, industrielle Verarbeitung, Mikrowelle, Konservierung und lange Lagerung empfindlich. Alkohol, Medikamente und auch Kaffeegenuss stören die Aufnahme im Körper.Neben dem Vitamin B3 (Niacin) braucht der Körper von keinem Vitamin mehr als von Inositol. Der Stoff ist im Rückenmark, im Gehirn und in der Hirnflüssigkeit auf Reserve gespeichert. Eine geringe Menge kann der Körper in den Nieren, der Leber, dem Gehirn oder in den Hoden selbst herstellen, das aber nur dann, wenn genügend Niacin und Magnesium zur Verfügung stehen. Die besten Inositol-Quellen sind Obst und Gemüse.

Wir brauchen Inositol

  • "Second messenger" (zweiter Bote) im Nervensystem, weil dieser Botenstoff Hormone und Nervensignale durch Nerven- und Gehirnzellen leitet.
  • Zur Produktion wichtiger Neurotransmitter, dazu gehören auch die Umwandlungen der Ausgangssubstanzen mancher Aminosäuren.
  • Damit die Zellmembranen in den Zellwänden funktionieren benötigen wir Inositol.
  • Als völlig natürliches Schlafmittel, das von Angst und Anspannung befreit.
  • Neben Cholin ist Inositol einer der zwei Hauptbestandteile des Lezithins, das Teil sämtlicher Körperzellen ist, es ist also hilfreich gegen Arteriosklerose.
  • Es spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung und Reifung von Spermien, ein Mangel bringt eine Verminderung reifer Spermien (100 g enthalten 53 Milligramm Inositol).
  • In unseren Augenlinsen und der Tränenflüssigkeit hortet der Körper Inositol. Möglicherweise führt ein Mangel zu verschiedenen Augenkrankheiten.
  • Inositol reguliert die Balance der Mineralstoffe Kupfer und Zink.

 

Mangelerscheinungen

  • Erhöhter Blutfettspiegel
  • Fetteinlagerungen in der Leber
  • gestörtes Wachstum bei Kindern
  • Augenkrankheiten
  • Haarausfall
  • Rötung der Haut
  • Ekzeme
  • nervöse Störungen bei Diabetikern

 

Inositol ist enthalten in:

  • Leber
  • Bierhefe
  • getrocknete Limabohnen
  • Rosinen
  • Weizenkeime
  • Erdnüsse
  • Kohl
  • Eier
  • Milch
  • Südfrüchte
  • Alternative: Lezithingranulat aus Sojabohnen

Die täglich aufzunehmende Menge 300 bis 500 mg soll nicht unterschritten werden, bei Stress benötigt man das Doppelte. Nur ein gesunder Darm kann Inositol aus der Nahrung herausfiltern, bei einem gestörten Darmmilieu ist dies nicht der Fall.Wer Mehr als 2,5 l Wasser am Tag trinkt, schwemmt Inositol aus dem Körper.

 

1 Orange 307 mg
1 Grapefruit 400 mg
¼ Melone 335 mg
1 Scheibe Vollkornbrot 288 mg