Fachinstitut für energetische Massage

Mathias & Hermine Schmidmair

Glucosamine mit Chondroitin und Vitamin C

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Beschreibung:

Für Gelenke und Bindegewebe. Eine Kapsel enthält 450 mg Glucosaminsulfat, 100 mg Chondroitinsulfat und 150 mg Vitamin C.

Glucosaminsulfat hemmt die Progression der primären Gonarthrose

Ein Meilenstein der Arthroseforschung

In der Ausgabe vom 27.01.2001 berichtet das renommierte Ärztejournal The Lancet (London) über die Ergebnisse einer klinischen Studie, die die Hemmung der Progression der primären Gonarthrose bei konsequenter Einnahme von Glucosaminsulfat nachweist.

Die Studie wurde in Belgien an der Universität Lüttich im Forschungszentrum für Knochen- und Knorpelstoffwechsel unter der Leitung von Prof. Jean-Yves Reginster in Zusammenarbeit mit belgischen, englischen und italienischen Wissenschaftlern durchgeführt.

Es handelt sich um eine prospektive, randomisierte, doppelblind kontrollierte Langzeit-Studie, in der 212 ambulante Patienten mit primärer Gonarthrose einmal täglich 1.500 mg Glucosaminsulfat oder Placebo drei Jahre lang einnahmen.

Die Arthrose ist gekennzeichnet durch fortschreitende Degeneration und Verlust des Gelenkknorpels, die zu Schmerz und Bewegungseinschränkungen führen.

Als primäre Wirksamkeitsparameter für die Progression der Arthrose wurde die computergestützte Messung der Gelenkspaltbreite anhand von digitalisierten Röntgenbildern herangezogen. Die Studie war auf diesen Parameter mit einer Power von 80% ausgelegt.

Der Verlauf der Symptome wurde anhand des Western Ontario and McMaster Universities Arthroseindexes (WOMAC) beurteilt, wobei die visuelle Analogskala (VAS) zugrunde gelegt wurde.

Der durchschnittliche Knorpelverlust liegt nach anerkannten Studien bei 0,1 mm pro Jahr. Unter Glucosaminsulfat war während der 3-jährigen Therapiedauer kein weiterer Knorpelverlust nachweisbar, während sich unter Placebo der mittlere Gelenkspalt im Laufe von 3 Jahren um durchschnittlich -0,31 mm (95 %CI – 0.48 bis –0,13) verringerte. Der Unterschied zwischen den beiden Behandlungsgruppen ist statistisch signifikant mit p = 0,043.

Der minimale Gelenkspalt (Gelenkspalt an der schmalsten Stelle) verringerte sich unter Placebo noch deutlicher um –0,40 mm (95 % CI –0,56 bis –0,24), während unter Glucosaminsulfat keine Verschmälerung des minimalen Gelenkspaltes nachweisbar war (p = 0,003).

Die sorgfältig validierten Ergebnisse der algofunktionellen Punktewertung (WOMAC) zeigen das klinische Potential von Glucosaminsulfat für eine anhaltende Besserung der Gonarthrose. Bei den mit Glucosamin behandelten Patienten kam es zu einer signifikanten Besserung von Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigung, die während der dreijährigen Studiendauer anhielt. Demgegenüber zeigte die Punktewertung in der Placebogruppe eine Verschlechterung. Der Unterschied zwischen den beiden Behandlungsgruppen ist statistisch signifikant mit p = 0,02.

Die Häufigkeit von unerwünschten Ereignissen war bei den mit Glucosaminsulfat behandelten Patienten nicht höher als bei den mit Placebo behandelten.

Mit dieser Studie wurde zum ersten Mal gezeigt, dass ein Arzneimittel in der Lage ist, die Progression der Arthrose zu verlangsamen. Glucosaminsulfat wirkt nicht nur symptommodifizierend, sondern auch strukturmodifizierend.

Die Studie stellt einen Meilenstein der Arthroseforschung dar, nicht nur wegen ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse, sondern auch wegen der Erörterung schwieriger Fragen auf diesem Gebiet.

Weitere Informationen:

Dr. med. Karl Schmid Tel: 02261/7004-0 Fax:02261/7004-99 E-Mail: karl.schmid@opfermann.com